Gesundheit und Pflege

Pflege des Hundes

Pflege des Hundes

Augen

Eine regelmäßige Augenpflege ist im Normalfall nicht nötig. Sollten die Augen morgens doch mal verklebt sein, verwendet man zur Reinigung nur Wattepads, die man in abgekühltes, abgekochtes Wasser taucht.

Haut und Fell

Der Aufwand der Fellpflege richtet sich nach der Rasse des Hundes. Bei manchen Rassen genügt es wenn sie 1-2 mal in der Woche gebürstet werden, andere müssen täglich gekämmt und gebürstet werden und wieder andere Rassen müssen regelmäßig getrimmt werden.

Der Hund wird nur bei Bedarf gebadet. Dafür legen Sie in die Wanne eine rutschfeste Unterlage und verwenden möglichst ein Hundeshampoo und spülen das Shampoo wieder gründlich aus.

Ohren

Die Ohren werden regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf mit ölgetränkten Wattepads  die äußere Gehörmuschel reinigen. Verwenden Sie spezielles Reinigungsöl für den äußeren Gehörgang.

Pfoten

Ist vor allem im Winter bei gestreuten Wegen wichtig. Waschen Sie die Pfoten zu Hause mit lauwarmen Wasser ab und massieren dann ein ölhaltiges Pflegeprodukt ein. Im Urlaub v. a. bei ungewohnt vielen Wanderungen kontrollieren Sie die Pfoten auf Risse im Ballen und pflegen Sie sie bei Bedarf.

Ihr Hund hat 4 Pfoten und sollte diese nutzen, tragen Sie Ihren Hund bitte nicht. Nur bei kranken Tieren nutzen sich die Krallen nicht genügend ab, so dass ab und zu eine Korrektur nötig ist.

Zähne

Die Schneidezähne brechen mit ca. 3-4 Wochen durch, die Eck- und Backenzähne folgen dann. Der Zahnwechsel erfolgt zwischen dem 3 und 7 Monat, wobei auch in dieser Zeit die hinteren Backenzähne durchbrechen. Versuchen Sie von Anfang an konsequent  Ihrem Hund die Zähne mit spezieller Hundezahnbürste und -Zahnpasta zu putzen. Es muss nicht täglich sein, aber 2-3 mal pro Woche wäre gut. Für Ihren Hund ist es dann eine Selbstverständlichkeit und Sie können so das Problem der Zahnsteinentfernung  zumindest hinausschieben.

Gesundheitsvorsorge

Gesundheitsvorsorge

Zecken und Flöhe

Zecken treten je nach Wetter von März bis Oktober/November auf. Um Zecken zu verhindern, werden die Hunde vorsorglich (prophylaktisch) mit einem entsprechenden Mittel behandelt.

Flöhe findet man das ganze Jahr durch, oft ist das Zeckenmittel auch gegen Flöhe wirksam, so dass man die Behandlung nur das ganze Jahr durchziehen muss.

Entwurmung

Ein Hund sollte nicht regelmäßig entwurmt werden, nur bei nachgewiesenem Befall. Entweder durch Nachweis von Wurmeiern in einer Kotprobe oder sichtbar im Kot. Ich führe Kotuntersuchungen in meiner Praxis durch - bitte sprechen Sie mich darauf an.

Impfung

In der Naturheilkunde werden Impfungen kritischer gesehen, da ein Impfschaden für uns nicht nur das nach der Impfung auftretende Unwohlsein ist. Auch Störungen, die oft viel später auftreten und die dann meist nicht mehr mit der Impfung in Verbindung gebracht werden (Hautprobleme, Allergien, Ohrprobleme etc.), gehören dazu.

Es wird nur ein vollständig gesundes Tier geimpft. Die erste Impfung bitte erst ab der 12. Woche, nur Einzelimpfstoffe verwenden lassen und zwischen den Impfungen 14 Tage Abstand.

Erst nacheinander Staupe, Hepatitis, Parvovirose impfen lassen. Diese halten mindestens 7 Jahre. Eigentlich ist Ihr Tier mit dieser Grundimmunisierung ein Leben lang geschützt.

Danach lassen Sie die Tollwutimpfung durchführen. Diese ist für Reisen ins Ausland vorgeschrieben, auch oft auf Messen und Ausstellungen. Sie hat eine gesetzliche Gültigkeit von 3 Jahren und muss dann wiederholt werden, wenn Sie ins Ausland fahren.

Gern berate ich Sie in meiner Praxis zu Impfungen für Ihren Hund. Einen Tierarzt kann ich Ihnen auf Wunsch ebenfalls empfehlen.

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