Phytotherapie

 

Allgemeines

Die Pflanzenheilkunde (Phyto=Pflanze, -therapie=heilen) beruht auf traditioneller Medizin. Heute umfasst die Naturapotheke ca. 400 Arzneipflanzen. In der Pflanzenheilkunde werden Pflanzen oder ihre Teile aufbereitet und in Form von Pillen, Kapseln, Tinkturen, Tee, Salben usw. verarbeitet. Im Laufe der letzten Jahzehnte hat sich die Phytotherapie zu einer wissenschaftlich fundierten Medizinrichtung entwickelt. Die Wirkung der pflanzlichen Präparate (=Phytopharmaka) muss heute wissenschaftlich belegt werden.

 

Abgrenzung

Phytotherapie und Homöopathie haben nichts gemeinsam. Pflanzliche Präparate funktionieren wie chemisch-synthetische Medikamente. Auch die Aromatherapie ist heute eine eigenständige Therapieform.

 

Wirkung

Die Wirkung der Heilpflanzen beruht auf ihre komplexen Zusammensetzung aus äth. Ölen, Bitterstoffen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitamine, Farbstoffen usw.. Dabei zeichnen sie sich im Vergleich zu chemisch-definierten Arzneimittel durch eine besonders gute Verträglichkeit aus. Aber wie für alle Arzneimittel gilt auch für sie, dass sie sachgerecht angewendet werden müssen.

Anwendungsgebiete

Vor allem bei leichten, chronischen und funktionellen Störungen ist die Phytotherapie eine gute Methode.

  • Atemwegs-Erkrankungen
  • leichte Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Magenbeschwerden
  • Verdauungsproblemen
  • Blasenleiden
  • Haut-Erkrankungen
  • Milben- und Flohbefall
  • Verletzungen
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